• 2012 Weyrer Häferl beim AGS

SCT- Festival in Gmunden

Hier der Bericht zum "Weyrer Häferl", bei dem auch die Landesmeisterschaft in der Yardstick-Klasse gesegelt wurde. Diese wurde neu vergeben, nachdem  ja bei uns nur 2 Wettfahrten gesegelt werden konnten.

 

Hättisowari oder sauknapp!

 

Am Ende, so beginnt mein Bericht zum Weyrer Häferl 2012, war’s sauknapp. Den Tripplesieg für den SCT konnte nur ein Lasersegler verhindern, der mit fragwürdig kleinem Segel und daher einem 5 Punkte-(pump)-Bonus antrat. Gut gesegelt taktisch richtige Materialwahl, schiefe Optik. Naja.

Die üblichen Verdächtigen segeln schon in WF1 vorne weg. Lokalmatador Kudla fängt sich eine OCS ein, wie sich nachher herausstellt. Nachher ist überhaupt so ein Wort: Das Ziel ist, wie bei jeder YS-Regatta nur ein Durchlauf-Posten. Oder Einlauf-Posten? Das letzte Wort hat jedenfalls die Rechenmaschine. So bleibt’s auch nachher spannend.

Nach Tag eins liegt der Laser mit zwei Ersten in der berechneten Wertung (auf die sich auch u.a. bezieht) überlegen in Front. Chrisu quert die Ziellinie zweimal als erster, übrigens schließlich bei allen 4 Wettfahrten. Was der sich wohl denkt? (Hätti net so eine bescheidene YS-Zahl, sowari net nur beim Einlauf vorn!)

Start zur dritten Wettfahrt am Sonntagvormittag, völlig relaxed. Alle verschlafen den Start, alle. Der flotteste geht fast10 Sekunden nach dem Schuss über die Linie!

Sonst keine besonderen Vorkommnisse. Keine? Doch: Im Ziel denkt sich Georg: Hätti die Karin nach ihrem Trapez-Morgenbad im Traunsee nicht bergen müssen, sowari sicher vom Chirsu gewesen. Falsch gedacht, er war eh eine(1) Sekunde vor ihm. Bei einem Schirennen wären das umgerechnet satte 3 Hundertstel Sekunden…

Ein großes weißes Schiff steht auf der Startlinie beim Startschuß zur WF4 quer vor uns. Ein schlechter Start.

Georg und Chrisu finden sich bald am Horizont wieder. So weit sind’s vorne. Wir geben nicht auf und versuchen ruhig und sauber zu segeln.

Und schließlich dann - der Wind schwächelt und am Vorwind zum Ziel - bleiben die beiden fast stehen und uns treiben vier Mini-Böen (=4 mal Halsen) wieder heran.

Hätti irgendwas anders gemacht, sowari nicht um die drei (!) Sekunden vorn gewesen, denk ich mir. Glück gehabt. Sauknapp, wieder einmal.

 

Thomas Schöfmann

Danke an meine super Crew Markus und Albert!

 

PS: Wieder eine gelungene, gemütliche Veranstaltung beim AGS, die sich mehr Teilnehmer verdient hätte!

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